Aktuelles

Neu: Broschüre "Lernentwicklung rückmelden im Religionsunterricht der Sek I"

Mit Hinweisen und fachbezogenen Formulierungsvorschlägen für den Lernentwicklungsbericht an Gemeinschaftsschulen

Lernende sind auf eine regelmäßige Rückmeldung zu ihrer Lernentwicklung angewiesen. Nur dann wissen sie, wo sie stehen, was die nächsten Schritte für sie sind und welche Ziele sie erreichen können. So werden sie zu Mitgestaltern ihres Lernweges. Das gibt Sicherheit und motiviert.
In der von der Hauptabteilung Schulen / Religionspädagogische Koordinierungsstelle herausgegebenen Broschüre erhalten Sie Anregungen für eine lernförderliche Rückmeldepraxis im Religionsunterricht der Sekundarstufe I. Die Broschüre enthält außerdem Formulierungshilfen für den Lernentwicklungsbericht an Gemeinschaftsschulen auf der Basis des Fachplans Katholische Religionslehre (Gemeinsamer Plan für die Sekundarstufe I, Baden-Württemberg 2016).
Die Broschüre steht als Download zur Verfügung.

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Gelungene Premiere

Am 20. September feierten ca. 60 Lehrerinnen und Lehrer gemeinsam den 1. ökumenischen Schuljahresanfangsgottesdienst in Ludwigsburg. Bei wunderschöner Musik sprachen wir uns in der kath. Kirche Zur Heiligsten Dreifaltigkeit nach einer Hand- und Bildmeditation und persönlichen Fürbitten den Segen für das Schuljahr zu und kamen im Anschluss beim Stehempfang auf dem Marktplatz ins Gespräch.

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Die füenf & weitere Gäste gratulieren und singen zu 5 Jahre Kinder- und Jugendtrauer

Am Samstag, den 02.11.2019 findet die große Jubiläumsfeier im Forum Ludwigsburg statt.
Näheres finden Sie hier.

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Mit der Missio canonica zum Religionsunterricht beauftragt

Weitere 225 Lehrerinnen und Lehrer werden künftig im Auftrag des Bischofs von Rottenburg-Stuttgart, Dr. Gebhard Fürst, katholischen Religionsunterricht erteilen.
Am 30.6. überreichte Weihbischof Matthäus Karrer die Urkunden während eines Festgottesdienstes in der Domkirche St. Eberhard in Stuttgart. Die Frauen und Männer reihen sich ein in die über 5.000 Religionslehrerinnen und Religionslehrer der Diözese.

Weihbischof Karrer bezog sich bei der Feier in der Domkirche St. Eberhard in Stuttgart auf das Lukas-Evangelium, nach dem Jeus sehr deutliche Worte findet für diejenigen, die in seinem Auftrag ausgesandt werden in diese Welt. Weiter gab der Weihbischof den Lehrerinnen und Lehrern mit auf den Weg:
„Sie liebe Religionslehrerinnen und Religionslehrer werden heute ausgesandt mit der Missio canonica, Schülerinnen und Schüler im Auftrag der Kirche auf ihrem Weg zu begleiten, Lehrstoff zu vermitteln, aber darüber hinaus auch Zeugnis abzulegen für ihren eigenen Glauben“.   
Weihbischof Karrer ließ die zukünftigen Religionslehrerinnen und Religionslehrer auch an seinen eigenen Erfahrungen im Religionsunterricht teilhaben. Man spüre, führte er aus, dass es sich bei der Fachschaft Religion um eine Gemeinschaft  handelt, in der es nicht nur um Inhalte und Noten geht, sondern auch das Persönliche seinen Platz hat.

Im zweiten Festgottesdienst am 14. Juli überreichte Weihbischof Thomas Maria Renz die Urkunden in der Kirche St. Maria in Meckenbeuren.
Weihbischof Thomas Maria Renz betonte, der Erhalt der Missio canonica sei eine Zäsur nach einem langen Weg der Ausbildung hin zur Sendung in den Berufsalltag, in dem es sich für die Sache Gottes einzusetzen gelte. Den Glauben an die jungen Menschen mit Verstand, Herz und Mund weiterzugeben, sei Aufgabe der künftigen Religionslehrerinnen und Religionslehrer.

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Zur Zukunft des Islamischen Religionsunterrichts

Der Bildungsausschuss des Landtags unterstützt die Neuorganisation des islamischen RU. Um die Zukunft des islamischen RU zu sichern, hat sich die Landesregierung für die Einrichtung einer Stiftung entschieden. Darin wirken das Land und zwei Islamverbände (die Islamische Gemeinschaft der Bosniaken und der Landesverband der islamischen Kulturzentren) zusammen mit muslimischen Experten und organisieren den RU sunnitischer Prägung an staatlichen Schulen. Kultusministerin Eisenmann: "Die Alternative zum Stiftungsmodell wäre gewesen, keinen Islamischen Religionsunterricht mehr anzubieten." Unabdingbar sei, dass die an der Stiftung beteiligten Verbände auf dem Fundamant der freiheitlich-demokratischen Grundordnung stehen. Ditib, der größte Moscheeverband in Deutschland, macht nicht mit. Er betrachtet die Konstruktion der Stiftung als Eingriff in die Religionsfreiheit. (Vgl. Stuttgarter Zeitung, 08.02.2019)

Der islamische Religionsunterricht sunnitischer Prägung, der bislang als Modellprojekt organisiert war, wird fortgeführt. Dazu wird eine Stiftung des öffentlichen Rechts gegründet. Dadurch erhalte der islamische Religionsunterricht in Baden-Württemberg eine tragfähige Basis, sagte Ministerpräsident Kretschmann. Der Ministerrat hat am 16.07.2019 beschlossen, den islamischen Religionsunterricht sunnitischer Prägung, der bislang als Modellprojekt organisiert war, fortzuführen und hierfür zum 1. August 2019 eine Stiftung des öffentlichen Rechts zu errichten. Diese wird ab dem Schuljahr 2019/20 den islamischen Religionsunterricht verantworten und organisieren. (Vgl. https://km-bw.de, 29.08.2019)

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Stop Antisemitismus! Antisemitismus im Alltag kommt oft versteckt daher - lassen Sie ihn nicht durchgehen! Eine neue Webseite hilft dabei.

www.stopantisemitismus.de lautet die Adresse - ein bisher einzigartiger Zusammenschluss von bundesweiten Initiativen und Einzelpersonen gegen Antisemitismus: Lehrkräfte, Pädagogen und Pädagoginnen, Multiplikatoren, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Vertreterinnen und Vertreter des Zentralrats der Juden und des Zentralrats der Muslime, zivilgesellschaftliche Akteure, Stiftungsvertreter und -vertreterinnen, Psychologinnen und Psychologen, Journalistinnen und Journalisten – eine Gruppe mit interreligiöser und transkultureller Kompetenz und langjähriger Erfahrung im Erkennen, Erforschen und Bekämpfen von Antisemitismus. Ins Leben gerufen wurde das Projekt im Mai 2018 von der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius. Über einen Zeitraum von einem Jahr hat die Gruppe die Inhalte für diese Website erarbeitet – mit dem Ziel, die Zivilgesellschaft für alltäglichen Antisemitismus zu sensibilisieren, zu informieren und Hilfestellung zu bieten.

Der Antisemitismus-Beauftragte des Landes Baden-Württemberg, Michael Blume, sagte im Juni bei der Vorstellung seines Jahresberichtes: "Wenn wir uns dem Anstieg des Antisemitismus und damit auch dem Extremismus und dem Terrorismus entgegenstemmen wollen, müssen wir alle bereit sein, tiefer einzusteigen und engagiert tätig zu werden", "floskelhafte Beschwörungen ohne konkretes Tun" reichten nicht aus.

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Neue Unterrichtsmaterialien zum Download

Auf unserer Hompage finden Sie auch immer aktuelle Materialien und Handreichungen zum Download. Neu sind z.B. ein Themenheft zu "30 Jahre Kinderrechte" oder Erklärvideos zum "Fairen Handel" und "Klimawandel".

Material-Download

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Neue Bildungsinstitute

Das Institut für Bildungsanalysen (IBBW - am Ende 135 Vollzeitstellen) in Stuttgart und das Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung (ZSL - am Ende 195 Vollzeitstellen) in Leinfelden-Echterdingen gingen am 01.03. an den Start. Kultusministerin Eisenmann will hiermit auf die schlechteren Leistungen baden-württembergischer Schüler in den Vergleichsarbeiten zurückliegender Jahre reagieren.

Das IBBW soll untersuchen, wie es um die Bildungsqualität bestellt ist. Das ZSL soll die Lehrerfortbildung verbessern, Bildungspläne erarbeiten und Schulbücher zulassen. (Vgl. Stuttgarter Zeitung, 01.03.2019)

Details finden Sie hier.

Die Vorstellung der beiden neuen Institute finden Sie hier.

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Neues Demokratie-Mobil der Kirchen

Unter dem Motto „Für Menschenrechte – gegen Populismus“ haben die Evangelische Landeskirche in Württemberg und die Diözese Rottenburg-Stuttgart gemeinsam mit der Landeszentrale für politische Bildung im Januar 2019 das Demokratie-Mobil präsentiert. Ziel des Projektes ist der Einsatz für Demokratie und eine tolerante Gesellschaft sowie die Besinnung auf die Grundwerte der Verfassung, die am 23. Mai 70 Jahre alt wird.

Was bedeutet es, in einer Demokratie zu leben? Was brauchen die Bürgerinnen und Bürger, um sich in dieser Gesellschaft wohl zu fühlen? Wie kann sich jede und jeder einzelne für Demokratie einsetzen? Dies sind die Fragen, die die Kirchen mit dem Demokratie-Mobil ansprechen wollen. Das Demokratie-Mobil wird das gesamte Jahr im Land für Veranstaltungen unterwegs sein und kann auch für Vorort-Aktionen gebucht werden. Hierbei kooperieren die Kirchen mit Verbänden und Organisationen. Ab Mitte des Jahres soll das Demokratie-Mobil dann auch verstärkt in baden-württembergischen Schulen eingesetzt werden.

Die Koordination des Demokratie-Mobils und die Organisation von Veranstaltungen und Aktionen erfolgt durch die Ansprechpartnerin bei der Diözese Rottenburg-Stuttgart:

Hanna Olbrich
Postfach 70 01 37
70571 Stuttgart
farbebekennen(at)drs.de
Telefon: 0711 97 91 199

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Die "Hauptabteilung IX - Schulen" in Rottenburg zog um

Neue Adresse seit dem 29.04.2019:

Bischöfliches Ordinariat
Hauptabteilung IX ‑ Schulen
Obere Gasse 7
72108 Rottenburg
Telefon: 07472 169-1350

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Die MHG-Studie

Stellungnahme unseres Bischofs und weitere Links.

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Neue Handreichung: Religiöse Feiern im multireligiösen Kontext der Schule

Wie kann in Schulen die Welt gemeinsam ins Gebet genommen werden? Die neue Arbeitshilfe gibt vielfältig grundsätzliche Orientierungen für Beten und Feiern im multireligiösen Schulkontext. An konkreten Modellen zeigt sich, wie ein verantwortliches Miteinander gestaltet werden kann.

Die Handreichung wurde in ökumenischer Kooperation für Schulen in Baden-Württemberg erstellt und von Vertretern aus Islam, Alevitentum und Judentum kritisch begutachtet. Sie ging allen Schulen in Papierform zu.
PDF-Datei

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Materialsammlung für Lehrkräfte zur besseren Vermittlung des Judentums in der Schule

Die Kultusministerkonferenz (KMK) und der Zentralrat der Juden in Deutschland haben zur Unterstützung der Lehrerinnen und Lehrer eine kommentierte Materialsammlung zur Vermittlung des Judentums in der Schule erstellt. Mehr darüber finden Sie hier.

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Reli Quiz-App – eine kostenlose App für den Religionsunterricht mit Fragen zur Diözese Rottenburg-Stuttgart

Das Bistum Fulda hat eine kostenlose Reli Quiz-App entwickelt, an der sich mittlerweile auch unsere Diözese Rottenburg-Stuttgart mit einer eigenen Kategorie beteiligt. Es handelt sich dabei um eine kostenlose „Unterrichtshilfe“, die aus religionspädagogischem Interesse entwickelt wurde.

Diese App enthält Fragen zu den wesentlichen Fach- und Sachgebieten von Religionsunterricht und Kirche, gegliedert in 15 Kategorien mit jeweils 15 Schwierigkeitsgraden. Zu den Kategorien gehören Altes und Neues Testament, Biblische Zeitgeschichte, Kirchengeschichte, Orden, Heilige, aber auch Judentum, Islam sowie Buddhismus / Hinduismus und andere. Eine Kategorie „Basics“ beinhaltet, wie der Name bereits sagt, Wesentliches, was man über das Christentum bzw. den Katholizismus wissen sollte, soweit dies im Rahmen eines Spiels überhaupt abzubilden ist. Sonderkategorien zu einzelnen (Erz-) Bistümern in Deutschland beinhalten jeweils ausschließlich Fragen, die sich mit der jeweilige (Erz-) Diözese beschäftigen, so dass hier eine Art „religiöse Heimatkunde“ gespielt werden kann. Alle Kategorien können jeweils separat oder in beliebigen Kombinationen gespielt werden, so dass auch die gezielte Vertiefung von Wissen möglich ist. (Beispiel: Wer ausschließlich die Kategorien „Judentum“, „Islam“ und „Hinduismus / Buddhismus“ aktiviert, erhält nur Fragen zum Themenfeld „Weltreligionen“.) Die Fragen orientieren sich bezüglich des Schwierigkeitsgrades weitestgehend an den Lehr- und Bildungsplänen im Fach katholische Religionslehre, sollen neben der Wissensvermittlung aber auch unterhalten und Spaß machen.

Näheres finden Sie hier

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