Fortbildungen

Warum sagt Ayse „Allah“ zu Gott? - Voneinander und miteinander lernen im RU

Montag, 28. September 2020 14.30 – 17.00 Uhr

Seminarraum der  Diakonie- und Sozialstation, 1.OG Karlstraße 24/1 71638 Ludwigsburg 

Referentin: Dr. Damaris Knapp, PH Freiburg

Leitung: Martin Hieber, Studienleiter Ludwigsburg

Ganz selbstverständlich leben und lernen Kinder unterschiedlicher Kulturen und Religionen in der Schule miteinander. Sie gehen in die gleiche Klasse, nur im Religionsunterricht sind sie meist in getrennten Gruppen. Andererseits ist gerade der Religionsunterricht der Ort, um mehr über die Religion anderer Kinder zu erfahren und um über religiöse Fragen ins Gespräch zu kommen und nachzudenken. In diesem Workshop werden ausgehend vom Bildungsplan Beispiele für den Religionsunterricht in der Grundschule vorgestellt und reflektiert. Unterschiedliche Zugänge (Gegenstände, Orte, Geschichten) und konkrete Beispiele sollen Perspektiven für den Religionsunterricht, auch gemeinsam mit muslimischen Kindern, eröffnen und zum eigenen Tun ermutigen.

Anmeldung

___________________________

Wie kann Religionsunterricht in Zeiten von Corona gelingen?

Donnerstag, 08.10.2020, 14.30 - 17.00 Uhr

Referentin: Dr. Sabine Benz, Dozentin für Grundschule am ptz Stuttgart

Leitung: Diana Hughes, Schuldekanin

Voraussichtlich als Online-Seminar. Wenn als Präsenzfortbildung: Kath. Gemeindezentrum „Zur Heiligen Familie“, Ecke Ziegelstraße / Schillerstraße, 71672 Marbach a. N. 

Wir stehen in der Schule wegen Corona vor neuen Herausforderungen. Wie können Aufgaben aussehen, die einen Lernzuwachs auch beim Lernen zu Hause ermöglichen? Wie verändern sich meine Rituale durch aktuelle Vorgaben (ohne Gesang, ...)? Welche Formen digitalen Lernens gibt es? Diese Fortbildung will Ihnen Raum für Austausch ermöglichen sowie Sie dabei unterstützen, kompetent selbst tätig zu werden.

Anmeldung

_________________________________

Kommt, wir spielen Bibel

Donnerstag, 5. November 2020 14.30 – 17.00

Ev. Gemeindehaus, Obere Straße 31, 74343 Sachsenheim 

Referentin: Frauke Liebenehm, Studienleiterin in Ulm, Religionspädagogin, anerkannte Leiterin für Jeux Dramatiques

Leitung: Gabriele Karle, Schuldekanin

Die Teilnehmerinnen erleben und spielen selbst Texte und Motive aus dem Alten Testament und lernen die Möglichkeiten der Jeux Dramatiques kennen. Diese Ausdrucksspiele sind eine pädagogische Methode, die hilft, Basiskompetenzen auszubilden und damit die Entwicklung von Kindern und Erwachsenen fördert. In den Jeux Dramatiques verkörpern die TeilnehmerInnen selbst gewählte Rollen. Ohne Sprache. Ohne Druck. Ohne Publikum. Mit viel Lust und einer schützenden Leitung. Zusammen mit anderen werden biblische Geschichten und Bilder in szenisches Spiel verwandelt. Zum Spiel helfen bestimmte Abläufe und Regeln und beim verarbeitenden Gespräch finden die einzelnen Worte für das individuelle und gemeinsame Erleben und verstehen so die Geschichte noch einmal neu. Bitte warme Socken und eine Decke zum Liegen mitbringen. 

Anmeldung

__________________________

Glauben im Religionsunterricht erlebbar machen – Gestaltpädagogik als Weg zum Leben von Schülerinnen und Schülern am Beispiel „Mein Lebensfaden“

Termin: Freitag, 20.11. 14.30 Uhr, bis Samstag, 21.11.2020 13.30 Uhr (mit Übernachtung und Vollpension, die Teilnahme ist für Religionslehrer*innen kostenlos)

Ort: Gästehaus des Klosters St. Josef, Parkstraße 30, 71642 Ludwigsburg-Hoheneck

Referent: Ludger Hoffkamp, Pastoralreferent und seit mehr als 20 Jahren Religionslehrer, kath. Seelsorger und Pastoralreferent mit viel Erfahrung in Trauerbegleitung; Gestaltberater (IGBW), Gestalttrainer (IIGS), Clown und Zauberer, Klinikclown bei der Stiftung "Humor hilft heilen" (Eckart v. Hirschhausen)

Leitung: Diana Hughes, Schuldekanin

Wir beschäftigen uns im Religionsunterricht mit archetypischen und im Leben verankerten Symbolen. Der Lebensfaden ist in unserer Sprache fest (oft nur unbewusst) verankert. Wir sprechen von Entwicklung, vom sozialen Netz, davon dass das Leben am seidenen Faden hängt …
In dieser gestaltpädagogischen Fortbildung gestalten wir unseren eigenen Lebensfaden und bringen ihn zur Sprache.
„Gelernt wird vom Gehirn nur das, was erlebt wird, was ein wenig unter die Haut geht.“ (Gerald Hüther) Der gestaltpädagogische Weg ist dabei mehr eine Haltung als eine Methode. Wir erleben einen Weg, den wir besser vermitteln können, weil wir ihn selbst erlebt haben. Die persönlich bedeutsame Lebensfadenarbeit ist vom Referenten in zahlreichen Unterrichtsbeispielen erprobt und sowohl im RU als auch in der Firmvorbereitung sehr gut einsetzbar. Auch die inhaltliche Weiterarbeit zum Symbol des Lebensfadens mit zahlreichen Unterrichtsmethoden wird Thema sein.

Anmeldung

___________________________________

Die Bergpredigt Jesu – Theologische Hochseilakrobatik oder auch für den Religionsunterricht geeignet?

Donnerstag, 26. November 2020, 14.30 – 17.00 Uhr
Evangelisches Gemeindehaus, Rathausplatz 8/1, 71672 Marbach-Rielingshausen 

Referent: Prof. Dr. Bernhard Mutschler, Professor für Biblische Theologie / Gemeindediakonie

Leitung: Sivia Trautwein, Schuldekanin

Die Beschäftigung mit der  Bergpredigt verlangt einem viel ab. Zahlreiche Zumutungen engen den persönlichen Handlungsspielraum scheinbar ein. Eine Über forderung scheint (oder ist?) vorprogrammiert. Doch der Text bietet auch Zugänge: durch seine Komposition, durch theologische und ethische Grundgedanken, durch klare Sprache und durch off enbar zeitlose Gültigkeit für jede Generation. Ausgehend vom Bildungsplan wird die Bergpredigt Jesu in das Matthäusevangelium ein- geordnet, werden Gliederungen betrachtet, synoptische Parallelen gefunden und theolo- gische Grundgedanken des Textes identifi ziert. Schließlich geht es um wirkungsgeschichtliche und um praktische Fragen nach einer unterrichtlichen Präsentation. Alles in allem bietet der Nachmittag eine Gelegenheit zu exegetischen, theologischen, persönlichen und unterrichtlichen Annäherungen an einen so schwierigen wie faszinierenden Text.

Anmeldung

_________________________

Ehemaliges jüdisches Leben in Freudental

Veranstaltungsort: Pädagogisch-Kulturelles Centrum Ehemalige Synagoge Freudental, Strombergstraße 19, 74392 Freudental

Dienstag, 01.12.2020, 14:30 - 17:00 Uhr  

Seminar | Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Referent: Michael Volz, Leiter für Pädagogik & Kultur, PKC-Freudental

Leitung: Schuldekan Dr. Andreas Löw

Im Jahr 1723 kamen sechs jüdische Familien nach Freudental und erhielten von der Dorfherrschaft einen liberalen Schutzbrief. Die bald darauf erbaute Synagoge, der jüdische Friedhof und weitere Spuren im Ort sowie in schriftlichen Quellen zeugen von blühendem Leben dieser jüdischen Gemeinde – so waren 1862 fast die Hälfte der Freudentaler Einwohner Juden. Die Freudentaler Synagoge wurde zwar 1938 auch geschändet, aber nicht komplett zerstört. Deshalb zeigt uns heute die Genisa, der Synagogenschatz mit seinen Kalenderfragmenten und hebräischen Schriften das reiche kulturelle Erbe der jüdischen Gemeinde. Unser Weg beginnt in der Synagoge und führt anschließend durch den kleinen Ort bis zum Friedhof. Männer sind freundlich gebeten, eine Kopfbedeckung mitzubringen. Im Anschluss an die Führung werden wir mit Herrn Volz über die Herausforderungen des Antisemitismus heute ins Gespräch kommen.

Anmeldung

_____________________________________

Buddhismus erleben - Wir besuchen den buddhistischen Tempel

9. Dezember, 14.00 - 17.00 Uhr (mit 1/2 Stunde Pause)

Buddhistisches Zentrum Stuttgart
Esslinger Straße 22 , 70182  Stuttgart

Seminar | Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufsschule

Referentin: Gen Kelsang Repa, seit über 16 Jahren Lehrerin am Kadampa ­Meditationszentrum Stuttgart
Sie wird für ihr tiefes Verständnis der buddhistischen Lehre, ihren lebendigen und ­anschaulichen Unterricht und ihr inspirierendes Vorbild sehr geschätzt.

Leitung: Gabriele Karle, Schuldekanin

An diesem Nachmittag werden wir das buddhistische Zentrum in Stuttgart besuchen. Gen Kelsang Repa wird uns zunächst einen kurzen Einblick in zentrale Themen des Buddhismus geben: 

  • Buddhistischen Lebensweise im modernen Alltag 
  • Buddhistische Rituale, Symbole 
  • Praktische Darlegung des Buddhismus

In einem zweiten Teil werden wir uns mit Meditation beschäftigen. Gen Kesang Repa wird uns Anleitungen zur Durchführung einer ­Meditation geben bzw. Meditationen vorstellen, die auch für Schüler­­innen und Schüler geeignet sind. Es besteht auch die ­Möglichkeit, an einer buddhistischen Meditation teilzunehmen. Im Anschluss wird Zeit für Austausch und Fragen sein. 

Anmeldung

__________________________________

Ökumenischer Grundschultag: "Was glaubst du?" Theologisieren mit Kindern an praxiserprobten Beispielen

Kath. Gemeindehaus Sachsenheim, Hirtenwiesen 158, 74343 Sachsenheim

Referent: Rainer Oberthür, Dozent für Religionspädagogik und stellv. Leiter des Katechetischen Instituts des Bistums Aachen, Religionspädagoge

Donnerstag, 04. März 2021

Das Theologisieren mit Kindern lebt von einer offenen Haltung und sensiblen Wahrnehmung, dem Entwickeln lebendiger Prozesse und dem Einbringen elementarer und anspruchsvoller Inhalte von Religion und Glaube.

An neuen Veröffentlichungen und eigenen Unterrichtswegen wird Rainer Oberthür Chancen religiösen Lernens und Erfahrens für uns persönlich und für die Praxis vorstellen und mit uns austauschen und bedenken.

Dabei stehen Briefe und Lieder aus dem "Was-glaubst-du-Projekt" mit den Singer-/Songwritern Carolin und Andreas Obieglo (Carolin No) sowie eine Unterrichtsreihe mit Bildern und Texten aus dem Kinderbuch "So viel mehr als Sternenstaub. Nachdenken und Staunen über Gott" im Mittelpunkt. 

___________________________________________

Was ist qualitativ guter konfessionell-kooperativer Religionsunterricht?

Donnerstag, 06. Mai 2021, 14:30 - 17:00 Uhr
Kirchenkeller der Friedenskirche Ludwigsburg, Stuttgarter Straße 42, 71638 Ludwigsburg

Referent: Prof. em. Dr. Lothar Kuld, Prof. für Kath. Theologie/Religionspädagogik an der PH LB, PH Weingarten, PH Karlsruhe; wissenschaftliche Begleitung und Evaluation des Modellversuchs zum konfessionell-kooperativen RU in Baden-Württemberg

Leitung: Schuldekanin Diana Hughes & Schuldekan Dr. Andreas Löw

Das Modell des konfessionell-kooperativen Religionsunterrichts hat sich in einer langen Erprobungsphase bewährt und ist heute als ein erfolgreiches Konzept von gutem Religionsunterricht etabliert. Was macht seine besondere Qualität aus? Welche organisatorischen, didaktischen und methodischen Anforderungen stellt er? Dient er eher der konfessionellen Profilierung oder der ökumenischen Zusammenarbeit und Begegnung? Professor Lothar Kuld stellt die Ergebnisse der Evaluation des Modells und neuerer Studien zum konfessionell-kooperativen Religionsunterricht vor und diskutiert mit den Teilnehmer*innen an konkreten Unterrichtsbeispielen, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, damit konfessionell-kooperativer Religionsunterricht gelingt.
Zu dieser Veranstaltung sind auch Schulleitungen herzlich eingeladen.

________________________________________________

Individualisierte und kooperative Lernprozesse im RU des SBBZ, der Grundschule und Sekundarstufe

Montag, 10. Mai 2021, 14.30 – 17.00 Uhr

Susanne Ross, Fachberaterin; Annegret Max, Inklusionsbegleiterin Ev. SD Pforzheim; Angelika Blache, Religionslehrerin am SBBZ Lernen und AG-Leitung für Fortbildungen am Kath. SDA LB

Inklusion ist ein zentrales Thema in unserer Gesellschaft und Schullandschaft. Die Heterogenität der Schülerschaft in unseren Lerngruppen fordert uns am SBBZ ebenso wie an der Grundschule und in der Sek. I heraus, gleichermaßen individualisiert auf Kinder und Jugendliche einzugehen, ohne dabei den beziehungsorientierten und kooperativen Lernaspekt aus den Augen zu verlieren. Wie können inklusive und individualisierte Lernprozesse mit kooperativen beziehungsorientierten Unterrichtssequenzen in der Unterrichtspraxis umgesetzt werden?

In dieser Fortbildung erhalten die TN einen kurzen Einblick in die inklusive Pädagogik und Didaktik im Allgemeinen. An drei konkreten schulartspezifischen Unterrichtsbeispielen aus dem Bereich der Bibeldidaktik lernen die TN konkrete praxisorientierte Umsetzungsmöglichkeiten kennen.

____________________________________

Religionsunterricht an der Gemeinschaftsschule - Lernen gestalten und Leistung bewerten

Dienstag, 18. Mai 2021, 14:30 - 17:00 Uhr
Martinshaus, Sachsenheimer Steige 2, 74354 Besigheim

Referentin: Angelika Hittinger, Fachberaterin für Unterrichtsentwicklung, Reutlingen

Leitung: Schuldekanin Diana Hughes

Lernen ist ein vielschichtiger und individueller Prozess, der in der Schule zu bestimmten Zeiten auch über eine Leistungsfeststellung bewertet werden muss. Gerade im Religionsunterricht beschränken sich messbare Lernfortschritte oft auf religionskundliches Wissen und bilden damit nur einen kleinen Teil dessen ab, was religiöse Bildung umfasst. Deshalb ist es wichtig im Religionsunterricht alternative und begleitende Formen der Leistungsfeststellung einzusetzen, die den Lernenden auch in seiner persönlichen und religiösen Entwicklung angemessen in den Blick nehmen.

An diesem Nachmittag gehen wir der Frage nach, wie Lernen im Religionsunterricht an der Gemeinschaftsschule gestaltet werden kann, damit die Lehrkraft relevante und förderliche Rückmeldungen zur Lernentwicklung geben kann. Auf der Basis der rechtlichen Vorgaben an der Gemeinschaftsschule tauschen wir uns darüber aus, wie Lernentwicklungsberichte ganz konkret, machbar und lesbar verfasst werden können.

____________________________________

Fortbildungen überregionaler Anbieter